Tag 11

 Morgen 08:00h wir nehmen Abschied von Kyoto. Eine mehrstündige Busfahrt bringt uns nach Hiroshima.

Nach einer ca. zweistündigen Fahrt gibt es den ersten Boxenstop in Himeji.

Prächtig und anmutig begrüsst uns die grösste und schönste Burg Japans. Die Burg des weissen Reihers wurde im 17. Jahrhundert zu ihrer heutigen Form ausgebaut und nach umfassender Restaurierung erstrahlt sie wieder in ihrer Pracht.

Die Bauweise ist ganz speziell. Von aussen sieht man nur fünf Etagen. In Wirklichkeit sind es aber Sieben.  Diese Bauweise führte zur Verwirrtaktik bei Angriffen.

Um in das Innere der Burg zu gelangen heisst es, wie schon so oft diese Woche, Plastikbeutel fassen und Schuhe ausziehen. Also nur Barfuss oder mit Socken die sieben Stockwerke erklimmen. Was überhaupt nicht so einfach ist. Die Stufen sind relativ hoch und es wird immer enger. Aber wir schaffen das doch.

Nun aber endgültig rein in den Bus und fahren und fahren und fahren…… natürlich dürfen wir zwischendurch Hände waschen gehen 🤭 der Japaner sagt ja nicht er muss auf‘s Klo, nein er geht Hände waschen.

Um 17:00h im Hotel angekommen, müssen wir uns leider von unserem so tollen Chauffeur verabschieden. 10 Tage hat er uns mit grosser Vorsicht und ruhiger Fahrt begleitet.

Der 2. letzte Abend unserer Reise ist angebrochen. Es gibt ein Abschieds-Gruppen-Essen. Stan führt uns in ein „exklusives“ japanisches Lokal. Die Besitzerin musste extra das Nachbarlokal um Platz bitten, damit wir alle hineinpassen. Es war soooo fein.

Zum Schluss muss ich nun doch einmal die WC-Anlagen erwähnen. Egal wohin man kommt, es ist immer sauber. Das Foto ist ein WC an einer Autobahn-Raststätte. Wenn alle anderen auch nicht so luxuriös sind, geputzt und aufgeräumt ist immer und im Gegensatz zu uns kostenlos.