Tag 7

 Heute dürfen wir eine halbe Stunde länger schlafen. Es geht erst um 08.30h los, zu Fuss.

Wir besuchen den Wochenmarkt in Takayama auf dem viele regionale Produkte in allen Varianten angeboten werden. Der Besuch in der Sake-Brauerei und einer Miso Manufaktur war ein muss. Miso ist eine Art Bouillon und die Japaner brauchen sie unter anderem für ihre Suppen.

Takayama selber hat viel vom architektonischen Charme der Vergangenheit behalten. Ein Rundgang durch  die Präfektur aus dem 17. Jahrhundert bietet interessante Einblicke in die Alltagskultur und Gesellschaft unter dem Tokugawa-Shogunat. 

Um 13:00h heisst es rein in den Reisebus. Wir fahren nach Shirakawa-go. Das malerische Bergdorf mit seinen mit Stroh bedeckten Bauernhäuser wurde von der UNESCO in seiner Gesamtheit zum Weltkulturerbe ernannt. Bei einem Spaziergang erlebt man hier eindrucksvoll das alte Japan. Erstaunlich, hier leben tatsächlich noch Bauern. Leider werden es aber immer weniger. Wie überall zieht es die Jungen in die Stadt.

Zum Ausklang des Tages gibt es noch ein feines Nachtessen mit Überraschung. Wir finden ein sehr nettes Lokal das im Kellergeschoss liegt. Bald werden uns die leckeren Speisen serviert. Da auf einmal, Licht aus. Handy sei Dank bleibt es bei uns nicht lange dunkel. Das Personal kommt und entschuldigt sich. Kerzen dürfen sie keine aufstellen, Brandgefahr. Ein Candle-light-Dinner wäre doch auch gemütlich. Nach 45 Minuten war der Spuk vorbei. 

Jetzt sage ich gute Nacht. Morgen um 08:00h geht es schon wieder weiter Richtung Kyoto.